StreckeFast könnte man meinen, ich hätte die diesjährige Wanderung eigens dafür unternommen, um ein Geschenk durch das Land zu tragen. Vom ersten bis zum letzten Tag. Mehr als eintausend Kilometer weit. Schwer wie ein Stein. Der Wert ... unschätzbar. Ein Glücksbringer.Doch die Wanderug war natürlich mehr als das. Wieder einmal wollte ich den Reiz des flachen Landes neu für mich entdecken. Von Wismar aus ging es zunächst an der Küste der Ostsee entlang, dann zu dem Island-Pferdehof von Freunden - direkt am Elbe-Lübeck-Kanal. Ein Wochenende lang stellte ich den Rucksack in die Ecke und half mit auf dem Hof. Tat das, was ich konnte. Für Kost und Logis. Ein spannendendes Erlebnis. Am Montag Morgen jedoch, zog ich die Wanderschuhe wieder an und suchte nach meinem Weg. Ging fast fünfzig Kilometer auf dem Damm einer stillgelegten Bahnstrecke von Bad Oldesloe nach Henstedt-Ulzburg, später dann die Mündung der Elbe entlang nach Cuxhaven und weiter nach Bremerhaven. Von da an blieb ich weiterhin nahe am Wasser. Am Ufer der Weser, der Hunte, des Küstenkanals, der Ems und ab und zu des Dortmund-Ems-Kanals. Bei Wesel gelangte ich an den Niederrhein und ging den Rhein entlang durch das Ruhrgebiet. Folgte später ein Stück weit dem Rheinburgenweg und dann dem Rheinsteig.
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